Ich bin heute im Wald spazieren gegangen. Es ist Herbst, und die Blätter sind überall. Es riecht so intensiv nach feuchter Erde und Pilzen. Ich mag das Gefühl, wenn die Blätter unter meinen Füßen rascheln.

Ich laufe tief in den Wald hinein, wo es ganz ruhig ist. Ich mache das, weil ich den Lärm der Stadt kurz vergessen möchte. Es ist wie eine kleine Flucht.

Ich erinnere mich, als ich ein Kind war. Ich bin oft mit meinem Vater in diesen Wald gegangen. Wir haben immer kleine Stöcke gesammelt. Ich dachte damals, dass ich eine Hütte bauen würde. Immer wenn ich heute hier bin, denke ich an ihn.

Ich sehe einen kleinen Bach, der jetzt voller roter Blätter ist. Er sieht aus, als ob er flüssiges Gold trägt. Ich stehe da und gucke zu, während das Wasser langsam fließt. Es ist faszinierend, wie die Natur immer wieder funktioniert.

Ich habe meine Kamera dabei, damit ich die schönen Farben fotografieren kann. Ich möchte, dass meine Freunde sehen, wie schön es hier ist.

Ich denke kurz über meinen Nebensatz-Kurs nach. Ich weiß, dass ich viel lernen muss. Aber wenn ich hier bin, fühlt sich alles so leicht an. Es ist gut, dass es solche Orte gibt.

Ich finde einen besonders schönen, roten Ahornblatt. Ich stecke es in mein Notizbuch. Das ist mein Souvenir. Ich weiß, dass ich das Gefühl von heute brauche, wenn ich nächste Woche im Kurs sitze und über die Grammatik nachdenke.

Ich gehe zurück zum Parkplatz. Obwohl der Wald dunkel wird, bin ich nicht ängstlich. Ich fühle mich stark und klar. Ich bin froh, dass ich gegangen bin.

Ich werde bald wiederkommen, bevor alle Blätter weg sind. Ich habe das Gefühl, dass der Wald mir heute etwas gesagt hat.