Ich hatte heute Morgen einen kleinen Schock. Ich wachte auf und sah meine Lieblingspflanze, Frieda (ja, ich gebe meinen Pflanzen Namen). Frieda sah traurig aus. Ihre Blätter hingen.

Ich fühlte mich sofort schlecht, weil ich sie die ganze Woche vergessen hatte. Ich weiß, dass ich sie regelmäßig gießen muss.

Das ist der Nachteil, wenn man so viel unterwegs ist. Ich hatte mich gestern total über meinen Nebensatz-Test gefreut, als ich nach Hause kam, und Frieda nicht beachtet.

Ich rannte in die Küche, bevor ich mir selbst einen Kaffee machte. Frieda ist wichtiger. Ich musste schnell etwas tun, damit sie nicht stirbt.

Ich erinnere mich, dass meine Mutter immer sagte, dass Pflanzen Liebe brauchen. Ich gab ihr sofort Wasser. So viel Wasser, dass es unten aus dem Topf lief. Hoffentlich war das nicht zu viel.

Nachdem ich sie gegossen hatte, stellte ich sie ans Fenster, wo die Sonne jetzt gerade scheint. Ich denke, dass sie jetzt die Vitamine bekommt, die sie braucht.

Ich schaute sie an, während ich meinen Kaffee trank. Sie sah langsam besser aus. Die Blätter hoben sich ein bisschen. Puh! Ich war so erleichtert, weil ich Frieda so gern habe.

Ich weiß, dass ich mich besser kümmern muss. Ich mache mir eine Notiz in meinem Kalender, damit ich sie nicht wieder vergesse. Es ist komisch, wie man sich an so eine Pflanze gewöhnt.

Ich hoffe, dass sie sich schnell erholt. Ich habe das Gefühl, dass sie mir verziehen hat.

Ich habe beschlossen, dass ich sie heute Abend mit einem Lied begrüße, wenn ich von der Arbeit komme. Nur zur Sicherheit. Man weiß ja nie, was Pflanzen mögen. Hauptsache, sie ist glücklich.