Heute war der Tag der "Anmeldung". Uff. Alleine das Wort macht mich müde. Ich musste zum Bürgeramt, weil ich meine neue Adresse offiziell melden musste. Das ist in Deutschland ja immer so eine Sache mit dem Papierkram. Man fühlt sich, als ob man einen kleinen Marathon läuft, nur um einen Stempel zu bekommen.
Ich stand da in dieser langen Schlange. Es war total stickig im Raum, obwohl draußen gar nicht so warm war. Ich beobachtete die Leute und versuchte zu raten, was sie wohl brauchten. Eine Frau vor mir sah super gestresst aus. Ich dachte mir, dass sie bestimmt einen wichtigen Termin hat.
Meine Nummer wurde aufgerufen. Mein Herz klopfte. Ich hatte alle Dokumente vorbereitet, bevor ich das Haus verließ. Ich hatte doppelt und dreifach geprüft, dass ich auch wirklich nichts vergaß.
Der Beamte, Herr Müller, war eigentlich nett, aber er sprach so schnell, dass ich ihn kaum verstand. Er fragte mich, ob ich auch eine Kopie von meinem Mietvertrag hätte. Zum Glück hatte ich das Dokument dabei. Ich wusste, dass man hier lieber zu viel als zu wenig mitbringt.
Während er meine Papiere prüfte, dachte ich nur: Bitte, bitte, keine Probleme. Ich hatte Angst, dass ich wiederkommen müsste.
Herr Müller stempelte alles ab. Nachdem er das Formular unterschrieben hatte, lächelte er sogar ein bisschen. Wow, das war unerwartet. Er gab mir meine Unterlagen zurück und sagte, dass alles in Ordnung sei. Ich war so erleichtert! Das war das beste Gefühl des Tages!
Jetzt ist alles erledigt. Ich mache mir jetzt erst mal einen starken Kaffee, damit ich den ganzen Stress schnell vergessen kann. Ich weiß, dass man die Bürokratie einfach akzeptieren muss. Aber ich hoffe, dass ich das Amt so schnell nicht wieder sehen muss.
Morgen wird ein besserer Tag sein, wenn ich nur noch schöne Dinge mache.
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